Amphibien
Artenförderungsprojekt für die Geburtshelferkröte in Eich
In Eich wurde 2007 eine Population der stark gefährdeten Geburtshelferkröte entdeckt, nachdem man schon befürchtet hatte, die Art sei in der ganzen Region ausgestorben. Bei dieser eigenartigen Amphibienart kümmern sich die Männchen um den Nachwuchs. Sie übernehmen von den Weibchen die Eischnüre, schlingen sie um ihre Hinterbeine und tragen sie bis zum Schlüpfen der Kaulquappen mit sich herum. Dabei halten sie sich mit Vorliebe in Spalten von Mauern oder auch in Mäuselöchern auf. Um den Lebensraum der Geburtshelferkröten in Eich aufzuwerten wurden im Herbst/Winter 2009/2010 zwei neue Kleinweiher gebaut, mehrere Trockenmauern aufgeschichtet und diverse Steinhaufen errichtet. Wenige Monate nach dem Bau wurden bereits die ersten Geburtshelferkröten in einer der Trockenmauern festgestellt. Die Weiher sind Teil eines Natur-Erlebnispfades der Gemeinde Eich. Ansprechperson: Marie-Louise KiefferAuftraggeber: Gemeinde Eich
Gebietsbetreuung „Glögglifrosch“
Malu Kieffer betreut für die Dienststelle Landwirtschaft und Wald vier Gebiete in den Gemeinden Schenkon. Eich und Sempach in denen der „Glögglifrosch“ (wie die Geburtshelferkröte im Volksmund genannt wird) aktuell vorkommt oder bis vor kurzem vorgekommen ist. Dabei werden die Gebiete mehrmals am Tag und in der Nacht aufgesucht um die Grösse der Population abzuschätzen und um die Qualität des Lebensraumes zu beurteilen. Die gewonnenen Daten dienen dem Kanton dazu das „Artenhilfsprogramm Glögglifrosch“ weiterzuentwickeln und zu optimieren. Ziel ist es, diese stark gefährdete Amphibienart im Kanton zu erhalten und die Populationen zu stärken. Ansprechperson: Marie-Louise Kieffer
Auftraggeber: Kanton Luzern, Dienststelle Landwirtschaft und Wald (lawa)
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Weiterführende Links:
Artenvielfalt (BAFU)
www.eich.ch
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