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Öffentlichkeitsarbeit


Wiesenmeisterschaften: Wer hat die schönste Magerwiese?
Das Projekt Wiesenmeisterschaft hat zum Ziel, die Öffentlichkeit schweizweit auf die grosse Bedeutung der Magerwiesen für unsere Landschaft aufmerksam zu machen. Sowohl in ökologischer Hinsicht aber auch für die Landschaftsästhetik, für den Tourismus und als Lieferant von wertvollem, gesunden Futter haben diese Wiesen eine wichtige Funktion. Jedes Jahr wird die Wiesenmeisterschaft in Form eines Wettbewerbes in einer anderen Region durchgeführt. "Wer hat die schönste Magerwiese?" lautet die Frage. Landwirte aus der jeweiligen Region können zwei Wiesen anmelden, diese werden dann nach einheitlichen Kriterien von Fachleuten beurteilt. Die Wiesen welche die meisten Punkte erreichen werden prämiert und die Besitzer erhalten einen Preis. Die Preisverleihung ist jeweils ein festliches Ereignis und lockt ein grosses Publikum an. Auch in den Medien wird viel über den Wettbewerb berichtet.

Regionale Meisterschaften
ecovia führte im Jahr 2007 die Regionalmeisterschaft im Entlebuch durch. Das Entlebuch beherbergt besonders viele feuchte Magerwiesen mit sehr seltenen Pflanzen. Über sechzig Wiesen wurden von 40 Landwirten "ins Rennen" geschickt. Die Preisverleihung fand anlässlich des Alpchäsfestes am 5. Oktober in Sörenberg statt. Die Gewinner durften neben Feriengutscheinen und Produkten aus der Biosphäre auch ein rauhfutterverzehrendes Tier, ein lebendes Kaninchen mit nach Hause nehmen.

Im Jahr 2008 führte ecovia eine regionale Meisterschaft an der Rigi durch. Hier waren mehrere Kantone beteiligt: Luzern, Schwyz und Zug. An der Rigi gibt es besonders artenreiche Trockenwiesen, welche sehr steil und oft voller Orchideen sind. Die meisten werden von Hand gemäht und das Heu muss mit Seilen eingebracht werden. 28 Landwirte nahmen mit 43 Wiesen am Wettbewerb teil. Am 8. November 2008 fand die Preisverleihung in Anwesenheit von über hundert Personen in Gersau statt. 

Ansprechperson: Marie-Louise Kieffer

Auftraggeber: Wiesenmeisterschaft Schweiz


Mitwirkung beim Biodiversitätstag Rottal, Oberaargau
Am 18. Mai 2008 fand in der Nähe von Roggwil (BE) der Biodiversitätstag „Rottal der drei Kantone“ statt. Hier konnten sich naturinteressierte Personen jeden Alters über eine grosse Vielfalt von Naturthemen informieren und mit Spezialisten auf Artenjagd gehen. Malu Kieffer betreute an einem Stand das Thema Schnecken und konnte dem Publikum sowohl die kleinste als auch die grösste Schnecke der Schweiz lebendig zeigen. Daneben konnte man unter dem Binokular die abenteuerlichen Formen der Schneckengehäuse betrachten und sich über die merkwürdigen Lebensgewohnheiten unserer Mollusken verwundern. Ausserdem erfuhr man, wer uns unsere Gemüsegärten leerfrisst (nein, es ist keine einheimische Art, sondern eine aus Spanien eingeschleppte) und konnte die schnellsten Schnecken beim Schneckenrennen gegeneinander antreten lassen. Der Anlass wurde trotz strömendem Regen von mehreren Hundert Personen besucht!

Ansprechperson: Marie-Louise Kieffer

Auftraggeber: Biodiversia GmbH


Mitwirkung beim Artenvielfaltstag Stans, Nidwalden
Am 30./31. Mai 2008 fand in Stans der Tag der Artenvielfalt statt. Zahlreiche ExpertInnen gingen mit Schulklassen oder weiteren Interessierten auf die „Jagd“ nach Arten. Das Ziel war innerhalb von 24 Stunden möglichst viele Tier- und Pflanzenarten zu finden und so bei den Besuchern ein Interesse an der „Natur vor der Haustüre“ zu wecken. Die gefundenen Arten oder Fotos davon wurden im Zentrum von Stans an einem Stand ausgestellt und anschliessend wieder an ihren Fundort zurückgebracht. Malu Kieffer zog mit einer Oberstufenklasse auf der Pirsch nach Libellen durch das Grossried und konnte den SchülerInnen diese interessante Tiergruppe etwas näherbringen. Um die Artenliste noch etwas zu verlängern ging es anschliessend auf die Suche nach Schnecken. In kurzer Zeit wurden immerhin noch gegen 30 Schneckenarten ausfindig gemacht.

Ansprechperson: Marie-Louise Kieffer

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Weiterführende Links
:

www.wiesenmeisterschaft.ch




















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Schnegel (Limax sp.) sind die grössten Schnecken der Schweiz







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Eine Grosse Königslibelle (Anax imperator) erholt sich von ihrem Aufenthalt im Netz





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